Eine Reiseapotheke sollte man eigentlich immer in den Koffer packen. Der Inhalt der Reiseapotheke richtet sich natürlich nach den individuellen Gegebenheiten. Benötigt man eventuell regelmäßig bestimmte Medikamente? Reist man mit Kindern? Wo will man im Urlaub hin? Letztere Frage ist recht wichtig für den Inhalt der Reiseapotheke. Wer einen Urlaub in Deutschland plant, für den ist es kein Problem, im Notfall einfach mit der Krankenkassenkarte zum Arzt zu gehen. Anders sieht das im Ausland aus, noch dazu im nicht-europäischen. Hier sollte man sich zudem um eine Auslandskrankenversicherung kümmern. Bei Safari-Touren oder ähnlichen Reisen, ist man manchmal gar nicht in der Lage, zu einem Arzt zu kommen – da benötigt man die Reiseapotheke natürlich ganz dringend.
Neben den sowieso benötigten Medikamenten, sollten auch Schmerzmittel, fiebersenkende Mittel und Medikamente für Magen-Darm-Erkrankungen enthalten sein. Je nach Reiseziel, sind auch prophylaktische Medikamente für die Malariavorsorge wichtig. Die Medikamente sollten im Vorfeld auf das Ablaufdatum geprüft werden und darauf, wie die notwendige Lagerung vorgenommen werden muss. Manche Medikamente müssen kühl oder zumindest sonnengeschützt gelagert werden, hier empfiehlt sich eine Reisekühltasche. Auch die Zeitverschiebung bei weiten Reisen muss bei der Medikamenteneinnahme beachtet werden, wenn man auf eine regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen ist. Dies gilt es unbedingt auch bei der Einnahme einer Verhütungspille zu beachten. Reisende mit bestimmten Beschwerden benötigen zudem Blutzuckermessgerät und entsprechend genügend Teststreifen, Blutdruckmessgerät oder mehr. Ein Fieberthermometer sollte natürlich auch in die Reiseapotheke gepackt werden. Bei richtiger Ausrüstung kann man eventuell im entfernten Ausland auf einen Arztbesuch verzichten, wenn es sich nicht um ernsthafte gesundheitliche Probleme handelt.